Malachit, in Form von bauchigen Aggregaten bis zu …

Bild steine und metalle 1 Bertha Brillianti

…1 cm Breite, mit einer konzentrischen, büscheligen, strahlenden, faserigen, rosettenförmigen Schale, bestand aus teilweise radioaktiven, nichtmagnetischen Mineralien. Die Bänderung, die in verschiedenen Grüntönen und als Holzmaserung sichtbar ist, ist besonders schön und daher geschätzt.

Wegen ihres giftigen Staubs und Schleifwassers ist ihre Behandlung jedoch aufwendig und daher teuer. Ein charakteristisches Merkmal des Malachits ist seine ausschließlich grüne Farbe, die in gestreiften Schichten zwischen hellgrün und schwarzgrün erscheint. Malachit weist im Allgemeinen einen sehr starken Pleochroismus auf, der sich je nach Lichteinfallsrichtung als Farbwechsel von fast farblos über gelbgrün bis dunkelgrün manifestiert.

Malachit löst sich in Salzsäure mit Sprudeln auf, wobei Kohlendioxid entsteht. Ähnlicher Brochantit und auch Pseudomalachit lösen sich nur langsam in verdünnter Salzsäure und nicht mit Sprudeln auf. Beim Erhitzen in einer Glasröhre entsteht bei Wasserabgabe eine Schwarzfärbung.

Malachitpulver erzeugt eine flammenblaue Farbe auf dem Magnesiastab, wenn er zuvor mit verdünnter Salzsäure befeuchtet wurde. Aus gemmologischer Sicht ist Malachit ein weit verbreitetes Mineral, das in der Natur im Allgemeinen massive oder traubenförmige Aggregate bildet. Nadelförmige Einzelkristalle oder größere monochrome Stücke sind eher selten. Sie entstehen durch die Ablagerung verschiedener Mineralien, durch chemische Verwitterung oder durch mineralogische Umwandlung. Die Römer, Griechen und Ägypter sowie die Völker des alten China verwendeten Malachit zur Bedeckung von Amuletten, Muscheln, Statuen, Masken und Grabbeigaben.

Malachit, in Form von bauchigen Aggregaten bis zu …