Seit 1982 arbeitet Dirnaichner mit Steinen und …

Bild schmuck 1 Bertha Brillianti

…Halbedelsteinen wie Azurit, Malachit und Lapislazuli, was uns erlaubt, den Ursprung des Gemäldes zurückzuverfolgen. Zu Beginn des kreativen Prozesses zerquetscht, kasteit und zermahlt er sie, bis ein Aggregat entsteht. Er durchdringt den so entstandenen zerbrechlichen Bildkörper und verleiht ihm verschiedene Oberflächenstrukturen.

Lapislazuli verdankt seine blaue Farbe dem Mineral Lazulit. Lapislazuli ist auch deshalb ein äußerst beliebter Edelstein, weil seine einzigartige blaue Farbe ihn zum Highlight eines jeden Schmuckstücks macht. Aus dem Stein wurden Pigmente extrahiert, um eine blaue Farbe zu erzeugen.

Zum Beispiel sind viele Gemälde und Statuen in alten Sakralbauten mit blauer Farbe bemalt, deren Farbpigmente aus Lapislazuli gewonnen wurden. An einem Stand interessierte er sich für einen Fluorit aus China, weil so etwas in seiner Sammlung noch immer fehlt. Kalkstein und Tuff hat der Elfjährige bereits in Bad Schandau selbst und vor wenigen Tagen in Silbersee gefunden, ein Mineral, das ihm noch unbekannt ist.

Er bringt oft Steine mit, die die Schüler bestimmen und mit denen sie arbeiten dürfen, und leitet auch die Arbeitsgruppe Mineralogie Hoyerswerdaer Natz, ergänzt Grit Soisch, die Mutter des Jungen. Der blaue Stein, eine wörtliche Übersetzung des lateinischen Namens, ist seit Tausenden von Jahren bekannt. Als Edelstein wurde und wird er vor allem in Ketten oder Siegelringen verwendet. Da es sich um ein besonders teures Malmaterial handelt, wurde es nur für ausgewählte lobenswerte Zwecke verwendet; so leuchtet beispielsweise das Blau des Marienmantels in den Gemälden der alten Meister in Lapislazuliblau. Helmut Dirnaichner wurde 1942 in Kolbermoor, Bayern, geboren.

Seit 1982 arbeitet Dirnaichner mit Steinen und …